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Nürtingen

Vom Volkstrauer- zum Volksfriedenstag

15.11.2010, Von Stefan Eichhorn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtingen gedachte gestern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft mit Kranzniederlegungen

„Ich wünsche uns, dass der Volkstrauertag in Zukunft zum Volksfriedenstag wird“, schloss Oberbürgermeister Otmar Heirich seine Ansprache zum Volkstrauertag auf dem Alten Friedhof. Eingerahmt von der Musik der Stadtkapelle Nürtingen riefen Stadt, Volksbund für Kriegsgräberfürsorge, Sozialverband VdK und der Bund der Heimatvertriebenen zu Gewaltfreiheit und Frieden auf.

NÜRTINGEN. „Weil die Toten schweigen, beginnt immer wieder alles von vorn.“ Mit diesen Worten des französischen Philosophen Gabriel Marcel begann Oberbürgermeister Otmar Heirich seine Ansprache zum Volkstrauertag. Auf dem Alten Friedhof an der Stuttgarter Straße appellierte Heirich an die Anwesenden, an diesem Tage die Toten eben nicht schweigen zu lassen, sondern im Gedenken an ihr Leid zukünftige Kriege zu verhindern.

In Anlehnung an den früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker erinnerte Heirich daran, dass jüngere Generationen zwar nicht für vergangene Taten verantwortlich seien, wohl aber dafür, wie in der Gesellschaft damit umgegangen werde. Neben dem militärischen Engagement der Bundeswehr in Afghanistan, dessen Sinn laut Heirich darin bestehe, Krieg und Terror zu beenden, lenkte er dabei den Blick besonders auf den inneren Frieden der Gesellschaft.


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