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Nürtingen

Vom Schweinemarkt zur Aromameile

20.03.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Markttradition in Nürtingen: Der Jahrmarkt geht bis ins 16. Jahrhundert zurück und orientierte sich an kirchlichen Festtagen

Wenn an bunten Ständen Bürsten baumeln, Strümpfe und Schlüpfer sich stapeln und in der Luft der Duft von Gewürzen und Zuckerwatte liegt, dann ist wieder Markttag in Nürtingen. Mit dem Krämermarkt in der Alleenstraße beginnt am kommenden Donnerstag die diesjährige Marktsaison in Nürtingen – eine Tradition, die schon fast 700 Jahre auf dem Buckel hat.

Märkte haben in Nürtingen eine lange Tradition. Das Foto aus dem Nürtinger Stadtarchiv zeigt eine Marktsituation in der Marktstraße.  Foto: Stadtarchiv
Märkte haben in Nürtingen eine lange Tradition. Das Foto aus dem Nürtinger Stadtarchiv zeigt eine Marktsituation in der Marktstraße. Foto: Stadtarchiv

NÜRTINGEN (nt). Seit Nürtingen 1335 zur Stadt erhoben wurde, darf sie Märkte abhalten und tut das auch. Nürtingens erster Markt war der Laurentius(jahr)markt, dann folgte der Wochenmarkt am Donnerstag, der lange Zeit mit einem Frucht-, einem Schweine- und einem Holzmarkt kombiniert war. Der Jahr- oder Krämermarkt stammt aus dem 16. Jahrhundert und orientierte sich damals an kirchlichen Festtagen wie Lichtmess, Ostern, Bartholomäus und Kirchweih. Der Thomasmarkt, der bis heute am Namenstag des Apostels (21. Dezember) stattfindet, war früher ein Flachs-, Hanf- und Leinwandmarkt.


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