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Vom Peak Oil bis zur Wärmedämmung

23.04.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag und Radtour bei den Nürtinger Energietagen – Energieeinsparung durch Sanierung

NÜRTINGEN (vs). Von der BUND-Ortsgruppe, der Stadt Nürtingen, der Stiftung Ökowatt, der Energieagentur Landkreis Esslingen, den Stadtwerken und der GWN Nürtingen organisiert, fanden in der letzten Woche die 14. Energietage in Nürtingen statt.

„Wir sind um den Faktor eine Million von einer nachhaltigen Nutzung der weltweiten Öl- und Gasreserven entfernt“, so das ernüchternde Fazit von Professor Dr. Wolfgang Blendinger von der Technischen Universität Clausthal bei seinem Vortrag zum Thema „Heizen mit Öl und Gas – wie lange noch . . .?“. Blendinger, der auch Vorsitzender der ASPO (Association of the Study of Peak Oil and Gas) ist, verdeutlichte, dass Öl und Gas in der Liste der dreißig wichtigsten Rohstoffe an vorderster Stelle stünden. Bildlich ließe sich der tägliche Bedarf an Erdöl in Form eines Würfels mit einem Kantenlänge von 250 Meter (so hoch ist zum Beispiel der Messeturm in Frankfurt) darstellen. Die maximale Förderrate der weltweiten Erdölproduktion, auch Peak Oil genannt, sei jedoch bereits erreicht. Das hieße, die zukünftige Förderrate werde zurückgehen. Durch die heutigen technischen Verfahren könnten zwar kleinste Vorkommen gefunden werden, mit neuen Lagerstätten größeren Umfangs sei aber nicht zu rechnen.


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