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Vollbeschäftigung

17.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Arbeitslosigkeit unbekannt. Offenbar gibt es in einigen Landstrichen und kleinen Albgemeinden so etwas wie Vollbeschäftigung: Eine junge Lehrerin stellte sich kürzlich, vor dem Antreten einer neuen Stelle, der Klasse vor. Sie wurde von den Schülern gefragt, was sie denn derzeit beruflich mache. „Ich bin arbeitslos“, war die ehrliche und direkte Antwort. „Cool“, so die Reaktion der Schüler, „genau wie die im Fernsehen.“

Vollbeschäftigung ist die wirtschaftliche Situation, in der das Produktionspotenzial einer Volkswirtschaft ausreichend genutzt wird. So definiert es zumindest die Wirtschaftswissenschaft. Laut Wirtschaftslexikon bedeutet dies, dass der Beschäftigungsgrad hoch ist und die Zahl der offenen Stellen im Land mit der Zahl der Arbeitssuchenden übereinstimmt. Theoretisch können so alle Arbeitswilligen einen zumutbaren Arbeitsplatz finden.

Mit der Wirklichkeit konfrontiert relativeren das selbst Volkswirte: Je nach Definition gibt es auch bei Vollbeschäftigung eine Arbeitslosenquote von bis zu 3,5 Prozent. Sie entsteht, wenn Arbeitnehmer ihre Stelle wechseln oder aus sonstigen Gründen aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Wirtschaftsliberale Vordenker wie Milton Friedman begründeten dies (wie eigentlich alles) mit strukturellen Faktoren und der Unvollkommenheit des Marktes in der jeweiligen Volkswirtschaft.


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