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Nürtingen

Viel Anerkennung für den scheidenden Nürtinger Dekan

01.12.2020 05:30, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Verabschiedung von Dekan Michael Waldmann zeigt, wie beliebt und geschätzt er bei allen Seiten ist

Manche Leute drängen sich gerne vor, wollen eine hohe Aufgabe, wollen Geld, Macht und Ansehen. Bei den wirklich guten Leuten ist es meistens anders: Sie müssen von außen ermutigt, geschubst, berufen werden. Bei Dekan Michael Waldmann war Letzteres der Fall, und zwar von allerhöchster Stelle. Das war für alle Beteiligten ein Segen, wie seine Verabschiedung zeigte.

Michael Waldmann will herausfinden, wer er ohne Amt ist. Fotos: pd
Michael Waldmann will herausfinden, wer er ohne Amt ist. Fotos: pd

NÜRTINGEN. „Dass ich diesen Beruf ausüben konnte, war für mich ein großes Geschenk“, sagte Dekan Waldmann am Sonntagabend beim Abschied in der Stadtkirche St. Laurentius. „Ich hatte das Gefühl, an der richtigen Stelle zu stehen.“ Er gab zu, ein wenig zum Glück gezwungen worden zu sein: „Ich danke Gott, er hat mich diesen Weg auch gegen meinen Widerstand geführt.“ Manchmal habe er gespürt, dass der Heilige Geist ein Anliegen mit betrieben habe. „Das waren die besten Momente als Dekan.“ Beim Rückblick auf seine 16 Jahre machte er mehrere Schwerpunkte aus: „Der Glaube an Jesus Christus ohne den Einsatz für die Menschen am Rande ist für mich undenkbar gewesen.“ Wichtig war ihm auch die Bildung, und gefeiert habe er auch gerne: „Die Vesperkirche ist auch ein Fest.“


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