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Nürtingen

Vetterleswirtschaft war weit verbreitet

01.07.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Ortsgeschichte von Neckarhausen wurde bei einer Führung anschaulich präsentiert

Im Rahmen der Kleindenkmalausstellung im Stadtmuseum Nürtingen fand vor Kurzem eine Führung zu den Kleindenkmalen und heimatkundlichen Objekten in Neckarhausen statt.

NT-NECKARHAUSEN (pm). Trotz des schlechten Wetters konnte Manfred Sterr vom Schwäbischen Albverein eine größere Zahl von Zuhörern einschließlich Ortsvorsteher Bernd Schwarz begrüßen. Die Führung begann mit einer kurzen Einleitung über die Besiedelung von Neckarhausen. Um die Zeit 600 bis 700 wurde der Ort wohl als alemannische/fränkische Siedlung von Nürtingen aus angelegt, was auch Funde innerhalb des Ortskerns belegen.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1284. Beim Bau des neuen Rathauses 1750 wurden auch die Namen des Bürgermeisters Hans Georg Ried und der Schultheißen Hans Marten Zeug und Friedrich Schober in einer Hausinschrift verewigt.

1755 kam es zu einem Betrugsprozess, bei dem gegen die Schultheißen und den Vogt von Nürtingen wegen Unterschlagung ein Prozess eingeleitet wurde, wobei der Vogt Selbstmord verübte. Ob die hier aufgeführten Namen darin verwickelt waren, ist indes nicht bekannt. Tatsächlich aber war im alten Württemberg die Vetterleswirtschaft auf den Rathäusern weit verbreitet.


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