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Nürtingen

Unmut über die Entscheidung

21.03.2007, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wissenschaftler gingen Situation der Heinrichsquelle auf den Grund Grenzwerte auf wackligen Beinen

NÜRTINGEN. Die Heinrichsquelle mag geschlossen sein, aber es ist über sie noch nicht das letzte Wort gesprochen. Das machte am Montag ein kleines wissenschaftliches Kolloquium im Bürgertreff des Rathauses deutlich. Nach wie vor sind die technischen Voraussetzungen dafür gegeben, dass jederzeit wieder Heinrichsquellwasser ausgeschenkt werden könnte, wie Michael Weber deutlich machte, der Vorsitzende der Freunde der Heinrichsquelle des Vereins, der den Abend auch veranstaltete. Drei Wissenschaftler skizzierten den derzeitigen Stand der einschlägigen Forschung.

Die Quelle ist vor knapp zwei Jahren von ihrem Betreiber, den Nürtinger Stadtwerken, geschlossen worden, weil das Landesamt für Geologie in Freiburg Uranwerte feststellte, die es für zu hoch hielt. Man könnte es sich nach dem Abend im Bürgertreff einfach machen und lediglich Dr. Alfred Schöll zitieren. Sehen Sie mich an, sagte der 89-Jährige, ich trinke seit 60 Jahren jeden Tag Heinrichsquelle und mir geht es ausgezeichnet.

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