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Umweltfreundlich

13.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Von Waschmaschinen und Kühlschränken kennt man es schon lange: das sogenannte Ökolabel. Mit Buchstaben wird darauf die Energieeffizienzklasse angezeigt. Also das Verhältnis von eingesetzter Energie zur erbrachten Leistung. Weil aber die Geräte in den vergangenen Jahren immer effizienter wurden, tummeln sich die meisten Kühlgeräte und Vollwaschautomaten mittlerweile irgendwo zwischen A und A+++. „Ist ja alles total ökologisch“, denkt sich der Kunde und greift zu.

Eine solche Kennzeichnung wird jetzt auch für Autos eingeführt. Aber was wäre Deutschland ohne seine Autoindustrie. Die hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Eine Idee, die offenbar so toll war, dass der Gesetzgeber sie sofort begeistert aufgenommen und umgesetzt hat: Für deutsche Autos gelten zwar künftig Spritverbrauch und Schadstoffausstoß als Umweltkriterien. Allerdings dürfen schwerere Autos auch mehr Dreck ausstoßen. Das führt hierzulande dazu, dass der riesige Audi-Geländewagen Q7 neben dem Kleinwagen Ford Fiesta in die Energieeffizienzklasse B rollt. Dagegen bekommt beispielsweise ein Golf mit 1,4-Liter-Motor und 80 PS nur ein mittelprächtiges E. Den Smart trifft es noch härter: der Stadtflitzer landet nur bei D – der Wagen ist einfach zu leicht und nach Lobbylogik damit eine gigantische Dreckschleuder. Im Nachbarland Frankreich werden Besitzer des Kleinen künftig übrigens mit einem Umweltbonus von 400 Euro belohnt, aber das nur am Rande.


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