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"Überzogene Verkaufsflächen"

19.11.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Freie Wähler sehen Einzelhandel gefährdet durch Metzinger Pläne

(pm/fw) Die Freien Wähler im Landkreis Esslingen reagieren mit Unverständnis auf die Entscheidung des Tübinger Regierungspräsidiums, das weitere Verkaufsflächen in der Schnäppchenstadt Metzingen zulassen will. Fraktionsvorsitzender Alfred Bachofer spricht in einer Pressemitteilung von „überzogenen Verkaufsflächen in Metzingen, die den regionalen Einzelhandel gefährden“.

„Die Entscheidung des Tübinger Regierungspräsidiums, in Metzingen, das heute schon mehr als 20 000 Quadratmeter Verkaufsflächen in so genannten Fabrikverkäufen aufweist, weitere 4000 Quadratmeter zuzulassen, hat nicht nur in den angrenzenden Räumen, sondern auch bei den Freien Wählern im Landkreis Esslingen Unverständnis und Kopfschütteln ausgelöst“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der erbitterte Verdrängungswettbewerb zu Lasten benachbarter Städte und ihrer Bürgerschaft habe damit auch noch den behördlichen Segen erhalten.

Nach Auffassung der Freien Wähler tragen die Fabrikverkäufe in Metzingen nur diesen Namen, in Wirklichkeit seien es von den Herstellern betriebene Fachmärkte, die unter „Umgehung einer Handelsstufe den örtlichen Fachgeschäften das Wasser abgraben“ würden.


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