Nürtingen

Tübinger Gemeinderat auf Stippvisite bei Kinder-Kultur-Werkstatt

25.09.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Ausschuss für Soziales, Bildung, Jugend und Sport des Tübinger Gemeinderats informierte sich kürzlich mit 18 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, dem Ersten Bürgermeister Michael Lucke sowie der Fachbereichsleitung mit Uta Schwarz-Österreicher und Dorothea Herrmann über die Konzeption der Kinder-Kultur-Werkstatt. Begrüßt wurden sie vom Ersten Vorsitzenden des Trägervereins Freies Kinderhaus, Helmut Bürger. Auf der Suche nach besonders gelungenen und erfolgreichen Beispielen der offenen Kinder- und Jugendarbeit besuchten sie eine Jugendfarm in Stuttgart und ließen sich die Konzeption und die Werkstätten der Nürtinger Einrichtung vor Ort erläutern. Dabei wurden sie von Pit Lohse, dem Mitbegründer und heutigen Geschäftsführer der Kinder-Kultur-Werkstatt, informiert und geführt. Eine Präsentation in Tübingen im Frühjahr dieses Jahres, bei der auch der Baubürgermeister Cord Soehlke vertreten war, hatte das große Interesse an dem Vor-Ort-Besuch ausgelöst. Die anerkennenden Worte des Bürgermeisters am Ende des circa zweistündigen Besuchs für das Gesamtprojekt Alte Seegrasspinnerei und insbesondere für die Kinder-Kultur-Werkstatt spiegelten den Gesamteindruck der Tübinger Delegation wider. Betont wurde, dass die offene pädagogische Kinder- und Jugendarbeit in der Jugendfarm und der Kinder-Kultur-Werkstatt nicht als konkurrierende Projekte, sondern als sich ergänzendes Gesamtkonzept verstanden werden. Am Rande hörte man bereits Stimmen zu Standorten und Finanzierungsstrukturen, die in Tübingen für Freie Träger weitaus mehr städtische Förderung (zwischen 83 und 90 Prozent) vorsehen. pm/Foto: Holzwarth

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