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TTIP: Ärger über Geheimniskrämerei

17.10.2015 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Selbst viele Nürtinger Abgeordnete fühlen sich (zu) schlecht informiert – Einigkeit: „Europäische Standards nicht zur Disposition“

Es war wohl die größte Demonstration in Deutschland seit dem Streit um die NATO-Nachrüstung: Rund 200 000 Menschen gingen am vergangenen Samstag in Berlin gegen das zwischen den USA und der EU geplante transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) auf die Straße. Doch was meinen die für Nürtingen zuständigen Abgeordneten dazu? Wir haben nachgefragt.

Einer der Streitpunkte rund um TTIP: der Einsatz von Hormonen in der Rinderzucht. Diese Zeitgenossen in der Nähe des Tachenhäuser Hofs sind noch verschont davon. Foto: Holzwarth
Einer der Streitpunkte rund um TTIP: der Einsatz von Hormonen in der Rinderzucht. Diese Zeitgenossen in der Nähe des Tachenhäuser Hofs sind noch verschont davon. Foto: Holzwarth

Fazit: Die meisten fühlen sich (zu) schlecht informiert. Am drastischsten drückt es der Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel (Bündnis 90/Grüne) aus: „Es kann nicht sein, dass der Entwurf in der Geheimschutzzelle in der US-Botschaft in Berlin liegt und 130 Regierungsmitarbeiter darauf Zugriff haben. Aber nur ein einziger Abgeordneter. Und der ist von der CDU.“


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