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Trotz Vorstrafen noch Bewährung

13.10.2016 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor dem Amtsgericht musste sich ein 53-Jähriger wegen Betrugs und Zuhälterei verantworten

NÜRTINGEN. Das Vorstrafenregister des 53-jährigen Deutschen aus einer Kreisgemeinde ist beeindruckend: Seit 1990 kommen darin immer wieder Betrug, gewerbsmäßiger Betrug, Insolvenzverschleppung und Urkundenfälschung vor. Derzeit steht er unter Bewährung wegen Betruges. Nun sollten ein weiterer Betrug und Zuhälterei dazu kommen, so die Anklage.

Dem Mann wird vorgeworfen, über mehrere Jahre bis 2013 von seiner Freundin, die sich prostituierte, einen Teil der Einnahmen gefordert zu haben. Er soll ihr versprochen haben, er werde das Geld in eine gemeinsame Immobilie zur Altersvorsorge investieren. Stattdessen habe er es für sich selbst verbraucht.

Der Vorwurf der Zuhälterei war schnell vom Tisch. Da die Nebenklägerin vorher als Prostituierte gearbeitet habe und es wohl immer noch tut, kann man dem 53-Jährigen nicht nachweisen, die Frau ausgebeutet oder gezwungen zu haben.

Gleich zu Beginn der Verhandlung beantragte Verteidiger Steffen Lindberg, das Verfahren erst gar nicht zu eröffnen. Dem gab Richterin Sabine Lieberei nicht statt, zog sich jedoch mit Nebenklagevertreterin Sabine Zeh, Staatsanwalt Jens Jenuwein und den beiden Verteidigern Lindberg und Axel Mossmann zu einem Rechtsgespräch zurück.


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