Nürtingen

Trauer braucht Solidarität

14.01.2012 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Einmal im Monat bietet das Trauercafé Menschen einen geschützten Raum für Gespräche

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist eine harte Prüfung. Und das Trauern ist keine einfache Sache. Hilfe bietet das Trauercafé im Bürgertreff, in dem sich Trauernde gegenseitig unterstützen. Seit 2008 gibt es das Trauercafé und ab diesem Jahr geben jeweils zwei Trauerbegleiterinnen dem Treffen einen Rahmen.

NÜRTINGEN. Trauer, das ist Andrea Stahl, Marena Zaiser, Stefanie Sochart-Damitz und Dagmar Seyfried klar, ist nicht sechs Wochen nach der Beerdigung erledigt. Damit der Verlust eines geliebten Menschen verarbeitet werden kann, bieten die vier ausgebildeten Trauerbegleiterinnen einmal monatlich im Bürgertreff einen offenen Gesprächskreis. „Hier kann jeder loswerden, was ihn bedrückt, doch keiner muss etwas sagen“, beschreibt Marena Zaiser, was Besucher im Trauercafé erwartet. Ein niederschwelliges Angebot, unabhängig von Kirchenzugehörigkeit, Glauben, zu dem Menschen kommen können, aber nicht regelmäßig kommen müssen. „Die Trauernden können bei uns alles loswerden. Und selbstverständlich bleibt alles, über das gesprochen wird, vertraulich“, versichert Zaiser.


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