Schwerpunkte

Nürtingen

Tischsitten

21.10.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tischsitten

Öffentliche Nahrungsaufnahme kann ein Spießrutenlaufen sein. Wer kennt schon all die vielen Tischsitten, die man angeblich kennen sollte? Dass man nicht mit vollem Munde spricht und nicht laut rülpst, hat sich bereits herumgesprochen. Aber was ist mit dem Reden bei Tisch im Allgemeinen und Besonderen? Benimmfibeln geben Aufschluss, wie man sich in sogenannten gehobenen Kreisen bei Tisch zu verhalten hat. Diskrete Unterhaltungen mit dem Tischnachbarn sind erlaubt, über den Tisch brüllen und nach dem Kellner schnipsen nicht. Weiter ist zu lesen, dass es als unfein gilt, ein Ei mit dem Messer zu köpfen. Der Tischnachbar könnte das als bedrohlich empfinden. In ganz schnöseligen Kreisen isst man sogar das Brot mit Messer und Gabel. Eintunken, wie es der Schwabe gerne macht, gilt als stillos. Mit der Hand essen darf man schon gar nicht, es sei denn, es gibt Hähnchen. Sogar Bananen werden in manchen Kreisen mit Messer und Gabel gegessen. Dabei nimmt man das Besteck von außen nach innen. Bestimmt gibt es auch spezielle Bananengabeln und -messer, die in keinem Haushalt, der was auf sich hält, fehlen dürfen. Wo käme man denn auch hin, wenn jeder seine Bananen mit den Fingern essen würde? bg


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 55% des Artikels.

Es fehlen 45%



Nürtingen

Jobs in der Region

In Zusammenarbeit mit