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Sucht-Selbsthilfe in Zeiten von Corona

09.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Gruppen im Bürgertreff können sich wieder treffen und ihre Gespräche führen – Kontakt wurde immer aufrechterhalten

Eine Zeit lang konnten keine Selbsthilfegruppentreffen wegen der Corona-Pandemie stattfinden. Besonders schwierig ist das für Menschen mit einer Suchterfahrung. Die wöchentlichen Treffen in der Gruppe sind für Suchtkranke sehr wichtig um abstinent zu bleiben.

NÜRTINGEN (pm). Die Gruppenabende dienen dem Austausch, wenn Teilnehmer nicht weiterwissen oder Fragen jeglicher Art haben. Darüber hinaus sind die Gruppenabende eine Ergänzung zur Suchttherapie. Von jetzt auf nachher war für die Gruppenmitglieder keiner mehr greifbar und das Zwischenmenschliche ist auf der Strecke geblieben, so empfanden es viele. „Lang ist es her, dass wir uns gemeinsam trafen, doch langsam findet eine Normalität statt, immer wieder kam die Frage auf: Wann treffen wir uns wieder oder würde mich freuen, wenn es bald wieder losgeht, mir fehlen die Gespräche und Anregungen“, erzählt Bojan Hartmann, Leiter der Selbsthilfegruppe ADECO (Selbsthilfegruppe für Abhängige zum Thema Alkohol und anderen Suchtmitteln).


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