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Streuobstwiesen als Weltkulturerbe?

27.02.2015 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Nürtinger Peter Scharfenberger startet morgen eine Initiative, die in der Endstufe der Unesco vorgetragen werden soll

Wenn man zur Untätigkeit verdammt ist, kommen einem oft die besten Ideen. Und so könnte ein Unfall beim Bäumeschneiden einst sogar segensreiche Wirkung entfalten: Der Nürtinger Peter Scharfenberger möchte, dass die Streuobstwiesen zum Weltkulturerbe erklärt werden. Beim Traum soll es nicht bleiben. Morgen, Samstag, zündet die erste Stufe seiner Initiative.

Der Nürtinger Obstbaumpfleger Peter Scharfenberger hat einen großen Traum: die Streuobstwiesen Europas sollen zum Weltkulturerbe erklärt werden. Hier sieht man ihn auf einem „Stückle“ bei Frickenhausen. Foto: Holzwarth
Der Nürtinger Obstbaumpfleger Peter Scharfenberger hat einen großen Traum: die Streuobstwiesen Europas sollen zum Weltkulturerbe erklärt werden. Hier sieht man ihn auf einem „Stückle“ bei Frickenhausen. Foto: Holzwarth

Er lag im dritten Stock des Nürtinger Kreiskrankenhauses auf dem Säer, sein Blick schweifte durchs Fenster Richtung Hohenneuffen und Grafenberg, und was er sah, berührte nicht nur seinen Kopf, sondern auch und vor allem sein Herz: „Diese herrlichen Streuobstwiesen – ein Traum!“, erzählt Peter Scharfenberger. Da habe er sich gesagt: „Diese Tradition muss weitergehen. Es muss weitergehen. Der Staffelstab muss einfach weitergegeben werden.“


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