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Nürtingen

Streuobst-System wieder nutzbar machen

01.06.2012 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Nürtinger Professor Christian Küpfer macht sich Gedanken, wie die wertvolle Kulturlandschaft erhalten werden kann

„Streuobst-Förderprogramme bringen nichts, solange die Stücklesbesitzer für ihr Obst nicht einmal genug bekommen, um ihre Auslagen zu decken“, sagten drei Obstbauexperten in unserer großen Reportage am 21. April. Dieser These möchte der Nürtinger Landschaftplaner Professor Christian Küpfer etwas entgegensetzen.

Solche toten Äste, wie Professor Küpfer hier einen zeigt, in den Bäumen zu lassen, ist zwar nicht die reine Lehre des Obstbaumschnittes, sichert aber Lebensraum für Insekten.  bg
Solche toten Äste, wie Professor Küpfer hier einen zeigt, in den Bäumen zu lassen, ist zwar nicht die reine Lehre des Obstbaumschnittes, sichert aber Lebensraum für Insekten. bg

NÜRTINGEN. Küpfer, Leiter des Instituts für Landschaft und Umwelt an der Nürtinger Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, gehört zu denen, die Streuobst-Förderprogramme entwerfen. Er forscht an der möglichst optimalen Kombination von Naturschutz und Wirtschaftlichkeit zum Erhalt der Streuobstwiesen. Er ist beteiligt an „Life+“, einem Programm, um den Pflegerückstand an Streuobstbäumen zu beseitigen. Da er selbst aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammt, fehlt es ihm nicht an Praxisbezug.


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