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Steuererklärungen werden maschinell bearbeitet

17.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Seit wenigen Wochen werden landesweit alle Einkommensteuererklärungen sowie die dazugehörenden Formulare im Rahmen des Verfahrens „Sesam“, das für „Steuererklärungen scannen, archivieren und maschinell bearbeiten“ steht, gescannt. Die gewonnenen Daten werden dann der weiteren maschinellen Verarbeitung zugeführt.

Wie Jürgen Lieven, Vorsteher des Nürtinger Finanzamts, mitteilt, ist das Ziel von „Sesam“ zum einen die Entlastung der Bearbeiter, zum anderen soll eine Qualitätsverbesserung in der steuerlichen Fallbearbeitung erreicht werden. „Sesam“ ist ein von der baden-württembergischen Finanzverwaltung entwickeltes EDV-Verfahren, das auch in anderen Bundesländern zum Einsatz kommt. Vereinfacht ausgedrückt, wird damit sichergestellt, dass die in Papierform eingehenden Steuererklärungen gescannt und archiviert werden, dann werden maschinell einige verwaltungstechnische Vorarbeiten erledigt. Das Kernstück ist die maschinelle Prüfung der Plausibilität der Steuererklärung. Im Idealfall könne bei einer einfachen Steuererklärung ohne personelle Überprüfung der Versand des Steuerbescheids angestoßen werden. Regelmäßig sei derzeit noch eine personelle Prüfung notwendig. Inzwischen sei das Programm optimiert worden, sodass nahezu alle Vordrucke einschließlich der verschiedenen Handschriften maschinell gelesen werden können.


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