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Steinerner Wächter

22.06.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(jg) Sein Gipfel ist nicht immer zu sehen. Sehr oft (manche sagen: zumeist) ist er von Wolken umfangen. Kein Wunder, dass der Cerro Aconcagua lange für einen Vulkan gehalten wurde. Erst der deutsche Geologe Paul Güßfeldt wies 1883 nach, dass dem nicht so sei. Dass der Berg in Argentinien mit seinen 6962 Metern der höchste Gipfel Südamerikas ist, stand auch erst 50 Jahre zuvor fest. Bis dahin meinte man, diese Krone gebühre dem Chimborazo in Ecuador. Der freilich ist 652 Meter niedriger. Mindestens. Nach neueren Angaben soll er sogar „nur“ 6267 Meter hoch sein.

Der gewaltige Brocken in der Provinz Mendoza im mittleren Westen Argentiniens (1897 von einem Schweizer, Matthias Zurbriggen, zuerst bestiegen) bringt es auf mehrere Bestleistungen: Höher zum Himmel reicht keiner in Süd- und Nordamerika, und außerhalb Asiens auch keiner. Da nimmt es nicht wunder, dass Aconcagua in der Sprache der Ureinwohner vermutlich „Steinerner Wächter“ bedeutet.


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