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Stadt streicht Unterstützung für Pro Familia

14.07.2005 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schwangerschaftskonfliktberatung wird jetzt vom Land bezuschusst - Kirchliche Beratungsstellen werden weiterhin gefördert

NÜRTINGEN. Pro Familia muss ab 2006 ohne Unterstützung der Stadt Nürtingen auskommen. Der Kultur-, Schul- und Sozialausschuss hat am Dienstag mit knapper Mehrheit (7:6 Stimmen) entschieden, die Förderung der Beratungsstelle auf null herunterzufahren. Mit einem blauen Auge sind die Diakonische Bezirksstelle und der Sozialdienst katholischer Frauen davongekommen. Der Zuschuss an diese Einrichtungen wurde um ein Drittel reduziert.

Auf Grund einer Klage hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Finanzierung der Schwangerschaftskonfliktberatung Aufgabe des Landes ist. Von der Änderung der Richtlinien durch das Sozialministerium im April 2004 haben die Beratungsstellen profitiert. Für jede hauptberuflich tätige Fachkraft wurde der Zuschuss verdoppelt. Betrug die Förderung durch das Land Baden-Württemberg im Jahr 2003 noch 10 226 Euro, flossen 2004 55 000 Euro für jede hauptamtliche Kraft in die Kassen der Beratungsstellen.


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