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Nürtingen

Sozialstunden wegen Straßenblockade

11.07.2017 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwei junge Frauen mussten sich nach Protesten gegen AfD-Parteitag im April 2016 vor Gericht verantworten

Vor dem Nürtinger Amtsgericht mussten sich gestern zwei junge Frauen verantworten. Sie hatten sich im April vergangenen Jahres an den Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag in den Messehallen auf den Fildern beteiligt. Wegen der Blockade der B 27 und A 8 wurde ihnen schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen.

NÜRTINGEN. Beim Parteitag der „Alternative für Deutschland“ ging es im April vergangenen Jahres heiß her: in den Messehallen rangen die Delegierten um jedes Komma ihres Parteiprogramms und draußen vor den Hallen taten zahlreiche Gegendemonstranten ihren Unmut über die populistischen Inhalte der Partei kund.

Doch nicht alle beließen es bei friedlichem Protest: einige der Aktivisten versuchten mit brennenden Autoreifen die B 27 und die A 8 zu blockieren. Böller und Gegenstände wurden auf Polizisten geworfen, eine Landesstraße wurde mit Holzlatten und Betonteilen verbarrikadiert. Im Gegensatz zu den heftigen Ausschreitungen am vergangenen Wochenende in Hamburg ging es rund um die Stuttgarter Messe überschaubar zu – etliche der Tatverdächtigen wurden geschnappt. Die Messe liegt gerade noch so im Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Nürtingen. Deshalb mussten sich die beiden Angeklagten gestern vor dem Jugendgericht verantworten.


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