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Sirenengesänge

12.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Als Odysseus ohne Kompass auf dem Mittelmeer herumirrte und nicht nach Hause fand, begegnete er allen möglichen seltsamen Gestalten. Gemeint sind keine Personen, die sich am Teutonengrill mit Handtüchern Liegestühle reservieren, sondern einäugige Riesen, Seeungeheuer und Frauen, die mit ihrem Gesang Schiffe versenken konnten. Jene wurden Sirenen genannt und lebten auf einer Insel. Dort sangen sie den lieben langen Tag, sehr betörend, aber offenbar auch so laut wie ihre Namensvettern bei der Feuerwehr, denn sonst hätte man sie durch das Rauschen der Wellen gar nicht gehört. Mit ihrem Gesang lockten sie die Seeleute auf die Klippen und in den Tod. Später sollte eine von ihnen unter dem Namen Loreley am Rhein arbeiten.

Odysseus, auch als „der Listenreiche“ bekannt, wollte unbedingt dem Gesang der Sirenen lauschen, schließlich hatten sie noch keine Platte rausgebracht. Also ließ er seine Männer sich die Ohren verstopfen und sich selbst an den Mastbaum fesseln.


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