Nürtingen

Seine Eisheiligkeit

12.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Sie sind der Schrecken aller Gartenbesitzer: Drei gestrenge Herren und eine eiskalte Dame, die alle Jahre wieder vom 12. bis 15. Mai den Süden Deutschlands mit zum Teil strengen Nachtfrösten überziehen. (Im Norden beginnen und enden sie einen Tag früher.)

Den Auftakt bildet heute der heilige Pankratius: „Wenn’s an St. Pankratius gefriert / wird viel im Garten ruiniert“. Dabei stammt der Eisheilige aus einer mediterran warmen Gegend: Er wurde um 290 in Phrygien, dem heutigen Anatolien in der Türkei, geboren. Der Legende nach reiste der verwaiste Sohn eines reichen Römers 303 mit seinem Onkel Dionys nach Rom. Mit seinem ererbten Vermögen half er dort den verfolgten Christen. Nach dem Tod des Onkels wurde Pankratius im Zuge eines Verfolgungsbefehls Kaiser Diokletians gefasst und vor Gericht gestellt.


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