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Schweinepest beschäftigt die Jäger

13.04.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Jägervereinigung hatte Hauptversammlung

(pm) Kürzlich fand die diesjährige Hauptversammlung der Jägervereinigung Nürtingen statt. 120 Mitglieder fanden sich im „Adler“ in Grötzingen ein. Kreisjägermeister Dr. Martin Kohler berichtete über die gute Zusammenarbeit mit der Veterinärbehörde. Angesichts der drohenden Afrikanischen Schweinepest sei diese auch dringend notwendig.

Verschiedene Maßnahmen wie Straßensperrungen zur Bejagung von Schwarzwild oder die Aussetzung der Trichinengebühren konnten so erreicht werden. In seinen Ausführungen betonte Kohler, dass trotz aller aktuellen Probleme mit der Schweinepest der Muttertierschutz weiter unbedingt eingehalten werden muss.

Im Bereich des Artenschutzes wurden die ersten Erfolge im Rahmen des Projekts „Allianz fürs Niederwild“ erreicht. So konnten im Rahmen des vom Ministerium für den ländlichen Raum geförderten Projektes mehrere Feld- und Flurstücke neu bepflanzt werden. Dies war nur durch die Zusammenarbeit von Jägern, Bauern, Gemeinden und anderen Verbänden möglich.

Bei der diesjährigen Zählung der Rebhühner konnten mehrere Paare bestätigt werden. Auch wurden in anderen revieren wieder Wildäcker angelegt und Biotopverbesserungen vorgenommen. „Diese Maßnahmen kommen allen Wildtieren von Biene bis Hase zugute“, betonte Martin Kohler.


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