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Schönheit vergeht

17.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schönheit vergeht

Tragisch, aber wahr: die wenigsten Menschen sind mit 40 noch so schön, wie mit zwanzig. Die Verzweiflung über die eigenen Verfallserscheinungen treibt manch einen in die Fänge der Schönheitschirurgie. Die verspricht zuverlässige Abhilfe bei Knittern, Falten und der Schwerkraft folgenden Körperpartien. Gerne auch im benachbarten Ausland, wo alles so schön billig ist. In den Urlaub fahren und mit einer neuen Nase heimkommen lautet das Motto. Dann merkens auch die Nachbarn nicht, wenn man ihnen erst mit dem ausgepackten und abgeschwollenen Zinken unter die Nase tritt. Aber ach, was ist, wenn der Chirurg sich als Pfuscher entpuppt und Mist macht? Dann kommen Ergebnisse dabei heraus, so hässlich wie das Alter alleine keinen Menschen machen kann. Sitzt der Quaksalber auch noch im Ausland, ist es umso schwieriger, ihn zur Verantwortung zu ziehen. Die Solidargemeinschaft ist empört, wenn auf Krankenkassenkosten repariert werden soll, was vorher gar nicht kaputt war. Warum zum Kuckuck können die Leute nicht einfach in Frieden ihre Macken behalten? Täglich reibt man ihnen am Computer aufpolierte Bildnisse von Fabelkörpern und damit die eigene Unvollkommenheit unter die Nase. Kein Wunder, dass da einige alle Bedenken über Bord schmeißen und sich unters Messer legen. Dabei macht nur gelassenes Altern schöne Falten. bg


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