Nürtingen

Schöne Fahrt ins schwäbische Oberland

24.07.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NT-REUDERN (wh). Ein voll besetzter Doppelstockbus brachte kürzlich den Liederkranz Reudern nach Oberschwaben. Das erste Ziel war die Gemeinde Waldburg mit der gleichnamigen Burg aus dem 12. Jahrhundert. Dort wurde eine der 20 in Deutschland betriebenen Straußenfarmen besucht. Eine Führung informierte über die Hürden, die es zu überwinden gilt, um eine behördliche Genehmigung zur Haltung der Straußenvögel zu erhalten. Auf dem weiteren Fahrweg wurde wieder Halt eingelegt am stillgelegten Bahnhof Durlesbach. Das schwäbische Volkslied „Auf d’r Schwäb’sche Eisebahne“ hat den aus Bad Waldsee stammenden Künstler René Auer inspiriert, die Handlung des Lieds mit seiner Skulpturengruppe darzustellen. Eine wartende alte Schmalspur-Bahn vervollständigt das gelungene Werk. Ein immer aktiver Gesangverein kann gar nicht anders, als dieser Szene mit dem dazugehörigen Liedvortrag den wohlverdienten Beifall zu zollen. Das letzte Ziel war der Mostbauer in Bad Waldsee. Dieser landwirtschaftliche Betrieb wird bereit in der zehnten Generation bewirtschaftet mit Obstbau, Besenwirtschaft, Ferienhof, Brennerei und Hofladen. Dort gab es eine zweistündige Fahrt mit dem Mostbauernzügle durch das Betriebsgelände begleitet von der Mostbäuerin. Der Betrieb hat sich besonders auf die Pflanzung der Aroniabeere spezialisiert. Diese Beere, auch Apfelbeere genannt, ähnelt der Heidelbeere. Sie stammt aus dem östlichen Teil Nordamerikas. Der Mostbauer ist der größte Anbauer in Baden-Württemberg. Ein Besuch der Brennerei beendete die Besichtigungstour. Der letzte Höhepunkt des Tages war das köstliche Mostvesper.

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