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Schlaflabor an Nürtinger Klinik schließt

17.06.2015 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klinikleiter Norbert Nadler begründet die Entscheidung mit Platzbedarf für Intensivleistungen – Nun weitere Wege

Das Schlaflabor an der Nürtinger Klinik soll Anfang Juli aufgelöst werden. In einem Schreiben an niedergelassene Ärzte, das unserer Zeitung vorliegt, teilte dies Klinik-Geschäftsführer Thomas Kräh mit der Bitte mit, keine entsprechenden Überweisungen mehr vorzunehmen.

Eine Mütze voll Schlaf im Labor kann die entscheidende Diagnose bringen. Archivfoto: Holzwarth
Eine Mütze voll Schlaf im Labor kann die entscheidende Diagnose bringen. Archivfoto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Schnarcher sind vor allem für Bett- oder Zimmernachbarn lästig. Daran denken wohl viele zuerst, wenn sie nach dem Sinn und Zweck eines Schlaflabors gefragt werden. Die Diagnoseeinrichtung leistet jedoch weit mehr als Ursachenforschung für hartnäckiges Schnarchen. Im Schlaflabor ermitteln Ärzte die Hintergründe für häufige Schlaflosigkeit, woran etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Bevölkerung leidet. Müdigkeit, Leistungsabfall und selbst Depressionen können die Folge sein. Auch ein Sekundenschlaf tagsüber kann vorkommen, was zum Beispiel für Kraftfahrer gefährliche Folgen haben kann.


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