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Nürtingen

Schillerplatz-Planung kommt gut an

09.03.2018 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Professor Sigurd K. Henne stellte die überarbeiteten Entwürfe im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vor

Die überarbeitete Planung für die Neugestaltung des Schillerplatzes fand bei den Mitgliedern des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag positive Resonanz. Einziger Knackpunkt dürfte noch die Finanzierung sein. Denn mit allen möglichen Optionen (inklusive öffentliches WC) stehen unterm Strich fast 3,6 Millionen Euro im Raum.

Im nächsten Jahr soll mit der Neugestaltung des Schillerplatzes begonnen werden. Die überarbeitete Planung wird am 20. März nochmals im Gemeinderat vorgestellt.  Foto: Holzwarth
Im nächsten Jahr soll mit der Neugestaltung des Schillerplatzes begonnen werden. Die überarbeitete Planung wird am 20. März nochmals im Gemeinderat vorgestellt. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Das Planungsbüro bhm Bresch Henne Mühlinghaus ging im letzten Jahr als Sieger aus dem Wettbewerbsverfahren zur Neugestaltung des Schillerplatzes hervor und wurde vom Gemeinderat mit der tiefergehenden Planung beauftragt. In der letzten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses stellte Professor Henne die überarbeiteten Entwürfe vor. Die Verschiebung des Ochsenbrunnens mit Tieferlegung in die Platzmitte wird von der überwiegenden Mehrheit der Ausschussmitglieder begrüßt. Lediglich Dr. Unger meldete Bedenken an. Die Fraktion der Freien Wähler habe sich schon 2016 gegen eine Veränderung des Ochsenbrunnens und lediglich für eine Renovierung ausgesprochen. Selbst Raimund Braun (NT 14), der sich sonst häufig kritisch äußert, ist „von der Planung überzeugt“. Braun gefällt auch, dass der Künstler des Brunnens gegen die vorgeschlagenen Veränderungen keine Einwände habe, wie Professor Henne berichtete. Der Künstler finde die Verlegung und den Verzicht auf den äußeren Ring gut. Die Verlegung des Brunnens, der ohnehin renoviert werden muss, hat zur Folge, dass die Marktstände und das Weindorf neu organisiert werden müssten, so Professor Henne. Der Vorteil ist allerdings, dass die Platzwirkung besser zur Geltung kommt und alles weitläufiger wird. Rund um den Platz sollen mobile Sitzelemente aus Holz und entsprechend zum Bodenbelag Granitblöcke aufgestellt werden. Henne stellte auch das Lichtkonzept mit Mastleuchten vor. Die Kirche, die Platzkante und der Ochsenbrunnen werden mit besonderen Lichtelementen betont.


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