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Sandeln mit Zigarettenkippen

19.05.2012 00:00, Von Amélie Kreuzhof — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verschmutzungen auf Spielplätzen sind ein echtes Problem – Reinigung nimmt mehr Zeit in Anspruch

Spielplätze sind öffentliche Grün- und Erholungsanlagen. Doch nicht jeder geht pfleglich mit dem gemeinschaftlichen Eigentum um. Zigarettenkippen, Glasscherben und Hundekot verderben anderen die Lust aufs Spielen.

NÜRTINGEN. Spielplätze sind für Kinder da – theoretisch. Praktisch sieht das anders aus. „Viel zu oft werden Spielplätze nachts durch Jugendliche zweckentfremdet“, erklärt der Leiter des Nürtinger Ordnungsamtes, Herbert Benker. Dort werde dann geraucht und getrunken. „Die gesammelten Zigarettenkippen gehen jährlich in die Tausende. Insbesondere sind Spielplätze in Schulnähe und Spielplätze außerhalb des Zentrums verschmutzt“, erzählt Alexander Wiesner. Der gelernte Zimmermann ist im Raum Nürtingen verantwortlich für die Wartung der Spielplätze. Da es für Jugendliche in den kleineren Ortschaften kaum Möglichkeiten gebe, um sich ungestört zu treffen, falle ihre Wahl oft auf Spielplätze, so Wiesner.

Herbert Benker stört es zwar nicht, wenn Jugendliche die Spielplätze abends als Treffpunkt nutzen, jedoch sollte es selbstverständlich sein, Flaschen und Zigarettenkippen entsprechend zu entsorgen, damit spielende Kinder nicht damit konfrontiert werden. „Die Wodkaflaschen sind teilweise sogar noch halbvoll“, berichtet Alexander Wieser


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