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Reuderner muss in geschlossene Anstalt

31.10.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gutachterin stellte „Gefährlichkeit für Allgemeinheit fest“

NÜRTINGEN/STUTTGART (wic). Der 33-jährige Mann aus Reudern, der im Zustand eines paranoiden Wahns in der Nürtinger Psychiatrie seinen Arzt mit Fausthieben zu Boden streckte, soll nach den Feststellungen einer Gutachterin für immer in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt untergebracht werden, weil er eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Den Feststellungen der Gutachterin schlossen sich die Richter der 16. Strafkammer am Stuttgarter Landgericht gestern am späten Nachmittag an. Der Mann wird ins Zentrum für Psychiatrie Weissenau bei Ravensburg eingewiesen.

Am gestrigen dritten Verhandlungstag drehte der 33-jährige Mann im Stuttgarter Gerichtssaal mehrfach regelrecht durch, beschimpfte die Staatsanwältin, gab den Richtern Rechtsnachhilfe und korrigierte ständig lautstark die psychiatrische Gutachterin, die ihn hinsichtlich des angeklagten Körperverletzungsdelikts für schuldunfähig, aber auch als „gefährlich für die Allgemeinheit“ erklärte. Selbst den anwesenden Pressevertreter beschimpfte der 33-Jährige lautstark.


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