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Reiches Land, arme Bürger - Zunehmend auch Rentner von Armut betroffen

17.10.2020 05:30, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Immer mehr Menschen leben in Armut – Neben jungen Menschen auch zunehmend Rentner betroffen.

1,3 Millionen Baden-Württemberger leben in Armut. Besonders betroffen sind nicht nur junge Erwachsene und Kinder – auch bei immer mehr Rentnern reicht das Einkommen nicht, um die hohen Lebenshaltungskosten in der Region zu decken.

Rund 1000 Euro für einen Single-Haushalt, knapp 2200 Euro für ein Paar mit zwei Kindern unter 14 Jahren – wer mit seinem Einkommen an oder unter dieser Marke liegt, zählt in Deutschland als armutsgefährdet oder arm. Auf 11,9 Prozent der Einwohner Baden-Württemberg traf dies laut des Armutsberichts für 2018 zu. Damit liegt das Ländle zwar noch deutlich hinter den Spitzenreitern Bremen (22,7 Prozent), dennoch ist die Entwicklung besorgniserregend: Seit 2008 stieg die Armutsquote im Land um satte 17 Prozent.

Im Vergleich: Im Bundesdurchschnitt ging der Anteil der Menschen in Armut im gleichen Zeitraum um 7,6 Prozent nach oben. In der Vergangenheit waren insbesondere junge Erwachsene unter 25 Jahren und Kinder besonders von Armut betroffen.


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