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Rätselraten um das Schlagwerkzeug

30.04.2011 00:00, Von Bernd S. Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Prozess um angeblichen Schlag mit der Bierflasche: Angeklagter wahrscheinlich schuldunfähig

NÜRTINGEN/STUTTGART. Wie schwer psychisch krank ist der 47-jährige Mann, der am 20. März vergangenen Jahres in Nürtingen einen Bekannten am Kopf schwer verletzte? Und war das Schlagwerkzeug wirklich eine volle Bierflasche?

Auch am zweiten Prozesstag vor dem Stuttgarter Landgericht streitet der 47-jährige Angeklagte ab, sein Opfer mit einem wuchtigen Schlag mit einer vollen Bierflasche auf den Kopf misshandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft jedoch will anhand des medizinischen Befunds der Ärzte im Nürtinger Krankenhaus deutliche Hinweise auf eine Bierflasche haben. Allein die tiefen Schnittverletzungen würden darauf hinweisen, heißt es in der Anklage.

Der Angeklagte befand sich im März vergangenen Jahres wegen des Verdachts auf einen psychischen Wahn bereits in der Nürtinger Psychiatrie. Allerdings hatten ihm die Ärzte jeweils zu den Wochenenden Ausgang gestattet. So auch am Samstag, 20. März. Er übernachtete bei einem Freund in dessen Nürtinger Wohnung. Die Frage, ob er dann infolge übermäßigen Alkoholgenusses wieder in eine Art psychotischen Schub verfiel, versuchten gestern die Stuttgarter Richter durch die Anhörung einer Ärztin zu erhellen.


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