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"Proteste zehn Jahre zu spät"

11.07.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

OB Heirich wehrt sich gegen Vorwürfe der Boss-Gegner

NÜRTINGEN (nt). Die Berichterstattung über die geplante Ansiedlung der Firma Hugo Boss nimmt Oberbürgermeister Otmar Heirich zum Anlass, zum wiederholten Male Stellung zu beziehen: „Ich lasse mir nicht länger undemokratisches Verhalten vorwerfen“, so der OB. „Wir haben klare Beschlüsse des Gemeinderats, die Ansiedlung der Firma Boss voranzutreiben.“

An die Boss-Gegner richtet der Nürtinger Oberbürgermeister in einer Pressemitteilung die eindeutige Aussage: „Sie kommen mit ihren Protesten leider zehn Jahre zu spät, auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen.“

Das Verfahren sei so weit gediehen, dass es nur eine logische Konsequenz sei, es jetzt auch rechtlich zum Abschluss zu bringen. Heirich weiter: „Hier geht es weder mir noch der Mehrheit des Gemeinderats darum, persönliche Interessen durchzusetzen. Im Gegensatz zu den Gegnern einer Bebauung auf dem Großen Forst haben OB und Gemeinderat an die Zukunft unserer Stadt zu denken. Wir brauchen qualifizierte Arbeitsplätze.“

Der Gewerbezweckverband habe den Weg für die Boss-Ansiedlung schon längst freigemacht. „Die Sitzung am 14. Juli ist seit über sechs Monaten terminiert und wurde nicht mal eben kurzfristig aus dem Ärmel geschüttelt“, so Otmar Heirich. „Neun Bürgermeister kurzfristig anderweitig unter einen Hut zu bekommen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.“


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