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Pränataldiagnostik wirft Fragen auf

20.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Diakonische Bezirksstelle lädt zum Vortrag mit Dr. Kohler-Weiß ein

Es gibt wohl keine Frau mehr, die in der Schwangerschaft nicht mit vorgeburtlichen Untersuchungen konfrontiert ist. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen eine Reihe von Untersuchungen an dem Ungeborenen vor, um Fehlbildungen und andere Störungen zu erkennen. Die Untersuchungen haben sich mit immer neueren Methoden über die normale Schwangerschaftsvorsorge hinaus entwickelt. Sie sollen Sicherheit für die Mutter bringen, dass mit ihrem Kind alles in Ordnung ist.

Diese modernen Untersuchungsmöglichkeiten bringen jedoch auch Probleme für Mütter und Väter mit sich, weiß Dorothee Zeile, Sozialpädagogin in Diensten der Diakonischen Bezirksstelle. Der gesellschaftliche Druck wächst, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Eltern von behinderten Kindern berichten Dorothee Zeile, dass sie oft mit der Frage konfrontiert werden, ob man das nicht hätte vorher merken können.

Dies setze ein Selbstverständnis voraus, das es so nicht gebe, betont die Fachfrau. Die wenigsten aller festzustellenden Störungen des Kindes im Mutterleib sind therapierbar. Manche Untersuchungen bedeuten ein Fehlgeburtsrisiko. Dazu kommt, dass mit pränataler Diagnostik zwar biologische Abweichungen festgestellt werden können, nicht aber der Grad der Behinderung.


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