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Nürtingen

Philosophische Ente

26.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(aw) Kindern muss man auf Augenhöhe begegnen, wenn man sie verstehen will. Auch wenn manchmal die morschen Gebeine ganz schön knarschen, wenn man sich auf eben jene Augenhöhe begeben will. Eher mental als körperlich. Die Zeitungsente Paula Print ist da aber eigentlich ein tolles Vorbild: Durch den Kontakt mit ihren jungen Lesern bleibt sie unverschämt jung. Doch auch einem Profi wie unserer Paula fällt das nicht immer leicht.

Der fünf Jahre alte Simon aus Reudern zum Beispiel hat sein familiäres Sekretariat einen Brief an die Außenministerin der Nürtinger Zeitung verfassen lassen. Darin outet er sich als großer Fan der Ente. Doch, ach, just als die Reporterin mit dem einschlägigen Gefieder hoffte, einen megalieben Schlussgruß zu bekommen, holt der kleine Nachwuchsreporter von Nürtingens Höhen aus zum metaphysischen Tiefschlag aus. „Ich möchte gerne wissen, ob es dich wirklich gibt“, sagt er. Ergänzt noch um die metametaphysische Volte: „Schreibst du mir mal?“ Das brachte Paula natürlich ins Grübeln: Gibt es mich wirklich? Aber wenn er mir doch schreibt . . . Und wenn ich ihm doch auch noch wirklich schreiben soll .  . . Und wenn ich mir doch tatsächlich selber Gedanken darüber mache . . . Gibt es mich dann? Hmmmmm . . .


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