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Pflege trotz Corona: zwischen Distanz und Nähe in der Region Nürtingen

04.04.2020 05:31, Von Sabrina Kreuzer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ambulante Pflegedienste in der Region kümmern sich weiterhin um ihre Patienten, auch wenn diese mit Corona infiziert sind

Sie sind jeden Tag unterwegs, gehen von Haus zu Haus und kümmern sich um ältere und pflegebedürftige Menschen: Ambulante Pflegedienste. In Zeiten von Corona sind sie ein noch wichtigerer Teil der Gesellschaft als ohnehin schon. Der Alltag deshalb ist besonders schwer. Wir haben mit drei Diensten über die Herausforderungen in ihrem neuen Alltag gesprochen.

Pfleger wie Melanie Fischer von der Diakoniestation Nürtingen kümmern sich auch in Coronazeiten um ihre Patienten. Foto: Holzwarth
Pfleger wie Melanie Fischer von der Diakoniestation Nürtingen kümmern sich auch in Coronazeiten um ihre Patienten. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN/WENDLINGEN. Für die ambulanten Pflegedienste hat sich in den vergangenen Wochen viel verändert: Das neue Corona-Virus stellt auch die Pflege in Wendlingen und Nürtingen vor neue Aufgaben. Bei vielen ist die Arbeit im hauswirtschaftlichen Bereich weniger geworden. „Das liegt daran, dass die Klienten teilweise Angst vor einer Ansteckung haben und daher auf unsere Hilfe im Haushalt verzichten. Zudem sind nun viele Angehörige zuhause, die ihnen dabei helfen können“, sagt Jochen Schnizler. Er ist Leiter der Diakoniestation in Nürtingen, die mit 137 Mitarbeitern rund 530 Menschen versorgt.


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