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Olympia

09.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Olympia

Auf dem Olymp, in der Heimat der griechischen Götter, war mehr los als in mancher heutigen Seifenoper. Da wurde geliebt, betrogen und intrigiert. Manche behaupten ironisch, dass Griechenland nur deshalb zur Wiege der abendländischen Philosophie werden konnte, weil die Götter zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren, um die Menschen am eigenständigen Denken zu hindern. Wann sollte denn ein Zeus dazu gekommen sein, jemanden mit dem Blitz bei der schönsten Arbeit zu erschlagen? Er war ja dauernd in den absurdesten Gestalten unterwegs, um irgendwelchen Frauen nachzustellen. Den Rest der Zeit verbrachte er wohl damit, sich mit Hera, seiner Frau, zu streiten. Die kam vielleicht deshalb nicht ihren Pflichten als Hüterin der Ehe und der Niederkunft nach. Die Griechen deuteten ein heftiges Unwetter so, dass Zeus und Hera gerade mal wieder miteinander im Clinch lagen. Ihr Sohn war unter anderem der hinkende, hässliche Hephaistos, der Gott des Feuers und der Schmiede. Ausgerechnet dem wurde die Göttin der Liebe und der Schönheit, Aphrodite, zur Frau angetragen. Die betrog den Gatten die ganze Zeit mit Kriegsgott Ares und noch einigen anderen. Hephaistos, kunstfertig wie er war, bastelte daraufhin ein unzerstörbares Netz, das er über die beiden warf, als sie sich mal wieder trafen. Der Schmiedegott holte die anderen Götter zu der Szenerie, aber die brachen nur in das aus, was man heute als homerisches Gelächter bezeichnet. bg


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