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Oft ist es ein langer Weg zur Diagnose

27.08.2018 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet auch für jüngere Demenzkranke Hilfe und Beratung an

Die Diagnose Demenz ist für alle Betroffene ein schwerer Schlag. Besondere Probleme entstehen aber, wenn jüngere Menschen solch ein Schicksalsschlag ereilt. Rat und Hilfe gibt es auch für diese jüngeren Betroffenen unter 65 Jahren beim Sozialpsychiatrischen Dienst für alte Menschen im Landkreis Esslingen (SOFA).

Arbeiten gut und gerne zusammen: Jessica Priziwarra und Anne Demuth (links, vor einem ihrer Bilder). Foto: Warausch
Arbeiten gut und gerne zusammen: Jessica Priziwarra und Anne Demuth (links, vor einem ihrer Bilder). Foto: Warausch

Dass der SOFA eben auch für die Gruppe jüngerer Demenzkranker da ist, das ist Jessica Priziwarra ganz wichtig. Sie ist Ansprechpartnerin für diese Menschen, denen die Krankheit aufgrund ihres Alter noch einmal ganz andere Probleme beschert. Es gibt Betroffene zum Beispiel Anfang 50. Die haben noch schulpflichtige Kinder, um die sie sich eigentlich kümmern müssen. Und meistens stehen sie noch voll im Beruf, schildert Priziwarra, die zuerst Altenpflegerin wurde und nun Diplom-Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin (FH) ist.


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