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Obdachlosigkeit nimmt in Nürtingen zu

28.07.2021 05:30, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Unterbringungssituation hat sich während der Pandemie verschärft. Derzeit leben fast 600 Personen in städtischen Unterkünften oder von der Stadt angemieteten Räumen. Im Juni 2022 fällt Containerstandort Nanzwiese weg.

Die Unterkünfte auf der Nanzwiese im Roßdorf (Foto) müssen spätestens im Juni 2022 geräumt werden. Auch der Mietvertrag in der Bismarckstraße endet zum Jahresende.  Foto: Holzwarth
Die Unterkünfte auf der Nanzwiese im Roßdorf (Foto) müssen spätestens im Juni 2022 geräumt werden. Auch der Mietvertrag in der Bismarckstraße endet zum Jahresende. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Die Pandemie hat das Problem verschärft. Weil Familien oder Einzelpersonen ihre Miete nicht mehr zahlen können, musste die Stadt Nürtingen 2020 und in der ersten Hälfte des Jahres 2021 mehr Menschen in städtische Unterkünfte einweisen. Insgesamt wurden 2020 etwa 80 Personen eingewiesen. Mitte Juli 2021 waren es 572 Personen, denen die Stadt ein Dach über dem Kopf besorgen musste. 36 Geflüchtete wurden im Rahmen der Anschlussunterbringung untergebracht. Hinzu kommen Familienzusammenführungen, Zwangsräumungen sowie sonstige Obdachlosenmeldungen. Auch für 2021 rechnet die Stadt Nürtingen mit insgesamt 80 bis 100 Einweisungen.


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