Nürtingen

OB Heirich will nach vorne schauen

25.01.2012 00:00, Von Anneliese Lieb Und Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dennoch sieht Nürtinger Stadtoberhaupt vertane Chance – Vorsichtige bis eindeutige Einschätzungen bei Fraktionsvertretern

NÜRTINGEN. Oberbürgermeister Otmar Heirich nahm die Nachricht gestern ziemlich emotionslos zur Kenntnis. „Mir war bekannt, dass Boss Verhandlungen mit Filderstadt führt“, sagte der Nürtinger Oberbürgermeister auf unsere Nachfrage. Es helfe nichts, der Sache nachzutrauern, wenngleich er nach wie vor sehr bedauere, dass es nicht gelungen sei, den Modekonzern mit seinem Distributionszentrum in Nürtingen anzusiedeln. „Für Nürtingen hätte die Ansiedlung einen Zuwachs von Arbeitsplätzen, ein Mehr an Gewerbesteuer und eine bessere Auslastung der Infrastruktur gebracht.“

Die negative Stimmung in der Stadt gegen Boss kann Heirich nach wie vor nicht nachvollziehen. Ein Teil der Bürger habe unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass Boss in Nürtingen nicht willkommen sei, das findet Heirich höchst bedenklich. Er sei der Meinung, dass man im Wettbewerb mit anderen Standorten um jeden Arbeitsplatz kämpfen müsse. Bedauerlich findet er, dass nicht nur eine Chance vertan worden sei, neue Arbeitsplätze anzusiedeln, sondern der Nürtinger Raum zudem Gefahr laufe, die Arbeitsplätze in den bestehenden Boss-Lagern in Wendlingen und Frickenhausen zu verlieren.


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