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Nur zwei Stimmen fehlten am Ende

14.05.2020 05:30, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Stadtkämmerin unterlag bei Beigeordnetenwahl in Saulgau

NÜRTINGEN/BAD SAULGAU. Bettina Schön, die Chefin der Nürtinger Stadtkämmerei, trägt sich mit Abwanderungsgedanken. Mit ihrer Bewerbung zur Ersten Beigeordneten der Stadt Bad Saulgau ist die 45-Jährige vergangene Woche nur knapp gescheitert. Zwei Stimmen fehlten am Ende,

Amtsinhaber Richard Striegel, seit 2004 Erster Beigeordneter in Saulgau, ist mit 17:16 Stimmen wiedergewählt worden. Mitbewerberin Bettina Schön war verständlicherweise enttäuscht über ihre Wahlniederlage. „Eine Stimme Unterschied schmerzt dann schon etwas“, räumte sie gegenüber der Schwäbischen Zeitung ein. Als ihre Steckenpferde nannte Schön bei ihrer Vorstellung in Saulgau die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen sowie die Digitalisierung. Ihr seien aber auch Transparenz und Bürgerbeteiligung wichtige Anliegen. Sie sagte, dass sie in Nürtingen keine beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten mehr habe, die Karriereleiter aber noch ein Stufe weiter nach oben steigen möchte, schreibt die Schwäbische Zeitung. Bad Saulgau, so Schön, werde sie trotz des Wahlausgangs, den sie als Achtungserfolg für sich einstuft, in positiver Erinnerung behalten. „Ich habe in Bezug auf meine Fachlichkeit und Persönlichkeit sehr gute Rückmeldungen erhalten.“ Weitere Bewerbungen für Führungspositionen in anderen Kommunen schließt sie nicht aus.

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