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Nürtinger retten den Regenwald

30.12.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Forum Zukunftsfähiges Nürtingen, Amnesty International und BUND engagieren sich gegen Landraub und für Menschenrechte

Mit einer Spendenaktion und neuen Ideen möchten Nürtinger Bürger Regenwälder schützen und zugleich Ureinwohner und Kleinbauern unterstützen. Auf diese Weise möchten sie dem Klimawandel und mehreren Ursachen von Hunger und Armut entgegenwirken.

NÜRTINGEN (pm). Denn davon, dass sich diese Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen lassen, sind die Nürtinger Ehrenamtlichen überzeugt. Mehr als sieben Milliarden Menschen müssen heute ernährt werden, bis 2050 könnte die Weltbevölkerung auf neun oder zehn Milliarden Menschen anwachsen. Land gibt es dafür eigentlich mehr als genug. Allerdings ist es sehr ungleich verteilt und immer häufiger kaufen reiche Investoren Kleinbauern ihre Felder ab, um Lebensmittel für die reicheren Länder anzubauen.

Land ist nicht gleich Land. Regenwaldzerstörung und Klimawandel verschärfen sich in Südamerika gegenseitig. Wenn ein Hektar Regenwald gerodet wird, um darauf Nahrungs- oder Futtermittel für den Import nach Europa anzubauen, werden bis zu 700 Tonnen CO2 freigesetzt. Dies entspricht dem durchschnittlichen Treibhausgasausstoß eines ganzen Jahres von 64 Deutschen. Insgesamt verursacht die Zerstörung von Wäldern 13 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen.


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