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Nürtingen

Nürtingens Anschluss an die große weite Welt

30.09.2009 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In einem Vortrag wurde die Entstehungsgeschichte der „Oberen Neckarbahn“ skizziert

Die Bahn entschied im 19. Jahrhundert über Wohl und Wehe einer Kommune. Die Gemeinde, die keinen Bahnanschluss hatte, war von der Entwicklung ausgeschlossen. So kämpften vor allem die Städte mit allem Nachdruck um einen Anschluss an das sich entwickelnde Bahnnetz. Wie dies geschah, zeigte am Montag eine Vortragsveranstaltung im Stadtmuseum.

NÜRTINGEN. Er ist in Esslingen geboren, in Unterboihingen getauft, in Oberboihingen aufgewachsen, hat in Nürtingen das Gymnasium besucht, an der Reutlinger PH studiert, und heute wohnt er im Uracher Stadtteil Seeburg: Dieter Reichold, der den Vortrag über „Die Obere Neckarbahn“ hielt, die auch für das eher im Verkehrsschatten liegende Nürtingen den Anschluss an die große Welt brachte.

Nach den Napoleonischen Kriegen kam es in Württemberg nach etlichen Missernten zu einer verheerenden Hungersnot. In Stuttgart war man sich bewusst, dass dies keineswegs ein Gottesurteil war, sondern an den fehlenden Transportmitteln lag. Selbst wenn etwa in Breslau die Speicher übergequollen wären, hätten die Menschen in Nürtingen verhungern müssen. Getreide hätte sich einfach nicht rasch genug heranschaffen lassen. Das schnellste Überland-Transportmittel war das Pferdefuhrwerk.


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