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Nürtingen baut Gebäude für Anschlussunterbringung von Flüchtlingen um

16.04.2020 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit den vom Landkreis erstandenen Gebäuden wird die Zahl der Plätze für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen aufgestockt

Wie alle anderen 44 Städte und Gemeinden des Landkreises Esslingen ist auch die Stadt Nürtingen verpflichtet, einem bestimmten Kontingent von Flüchtlingen, die ein Bleiberecht haben, Wohnraum zu vermitteln. Dafür hat die Stadt die Unterkünfte in Raidwangen vom Landkreis gekauft, die dieser zur Erstunterbringung nutzte.

Die beiden Gebäude am Ortseingang Raidwangens gehören nun der Stadt und dienen der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. ug
Die beiden Gebäude am Ortseingang Raidwangens gehören nun der Stadt und dienen der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. ug

NT-RAIDWANGEN. Der Kreis ist zuständig für die Erstunterbringung von Flüchtlingen, was größtenteils in Sammelunterkünften geschieht. Nachdem die Zahl der Flüchtlinge seit geraumer Zeit stark abgenommen hat, baute der Kreis die Unterkünfte zurück oder bot sie den Kommunen an. Flüchtlinge, die auf dem freien Markt keine Wohnung finden, werden wie alle anderen Obdachlosen von den Kommunen untergebracht, oft auch in Gemeinschaftsunterkünften. Die Kosten dafür werden verrechnet, in vielen Fällen mit dem Geld, das die untergebrachten Menschen im Rahmen der Hartz-IV-Sozialgesetzgebung erhalten.


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