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Nürtingen

„Nie und nimmer antisemitisch“

15.11.2012 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im katholischen Gemeindehaus geht es im Rahmen der Nürtinger Friedenswochen um den palästinensisch-israelischen Konflikt

Die umstrittene „Nakba“-Ausstellung, die Themen Flucht und Vertreibung nach Gründung des Staates Israel aus palästinensischer Sicht behandelt, wird nicht abgesetzt. Das unterstrichen alle Redner bei der Eröffnung vorgestern Abend im katholischen Gemeindehaus.

Die Stühle im katholischen Gemeindehaus reichten bei der Eröffnung der „Nakba“-Ausstellung nicht aus. Foto: Holzwarth
Die Stühle im katholischen Gemeindehaus reichten bei der Eröffnung der „Nakba“-Ausstellung nicht aus. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. „Audiatur et altera pars“: Dr. Oliver Schütz, der Leiter der Geschäftsstelle des katholischen Dekanats Esslingen-Nürtingen, bemühte einen römischen Rechtsgrundsatz, um sich zur Motivation der Ausstellung zu bekennen: „Man muss immer auch die andere Seite hören.“ Während die israelische Sichtweise die öffentliche Wahrnehmung in Deutschland dominiere, gehe die palästinensische bislang weitgehend unter. Dass hier ein Ungleichgewicht bestehe, werde auch in Israel so gesehen, wo sich die Organisation „Zochrot“ („Erinnern“) um dessen Abbau bemühe.


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