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Nürtingen

Nicht erklärbare Erinnerungslücken

09.07.2015, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zweiter Verhandlungstag im Prozess wegen versuchten Mordes im Nürtinger Containerdorf

NÜRTINGEN/STUTTGART. Im Prozess gegen einen 32-Jährigen, der beschuldigt wird, einem 21-Jährigen mit dem Baseballschläger den Schädel zertrümmert zu haben, kamen gestern die Gutachter zu Wort. Ein Mediziner schilderte, welche Verletzungen das Opfer erlitten hatte und der psychiatrische Gutachter sagte, welchen Eindruck er von der Persönlichkeit des Angeklagten gewonnen hat.

Am 2. Dezember des vergangenen Jahres hatte der 32-Jährige sein Opfer in der Nürtinger Asylbewerberunterkunft in der Kanalstraße aufgesucht und schwer verletzt. Die Anklage lautet versuchter Mord in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung. Ein Polizist schilderte, was ein Zeuge ihm über die Tat berichtet hatte. Der Mann wohnte im Nebencontainer, hörte Schläge, dann ein Stöhnen. Als er nachschauen wollte, sah er noch jemanden mit einem Baseballschläger in der Hand davonlaufen. Dann fand er den 21-jährigen Mazedonier, der zwar noch bei Bewusstsein war, jedoch nicht sprechen konnte. Er tippte auf seinem Handy das Wort „Polizia“, um dem anderen deutlich zu machen, dass er die Polizei rufen solle.


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