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"Nicht die schlechteste Möglichkeit zu verhüten"?

13.07.2005 00:00, Von Meike Baumann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heute ist „Geburtstag“ der Knaus-Ogino-Methode: Ein natürlicher Weg und der einzige, der von der katholischen Kirche je gebilligt wurde

Knaus-Ogino-Methode: Was soll das denn sein? In Zeiten, in denen es noch keine „Pille“ gab, musste man das indes kaum jemand fragen: Sie sollte laut ihren Erfindern eine natürliche Methode zur Verhütung von Schwangerschaften sein. Am 12. Juli 1929 wurde sie erstmals veröffentlicht. Das Besondere daran: Sie ist die einzige Verhütungsmethode ist, die jemals von der katholischen Kirche gebilligt wurde - und zwar durch Papst Pius XII.

Die Knaus-Ogino-Methode, deren „Geburtstag“ mithin gestern war, ist benannt nach dem Österreicher Hermann Knaus und dem Japaner Kjasaku Ogino. Dabei wird ein Jahr lang ein Menstruationskalender geführt, um so durch den am Ende errechneten Durchschnittswert den voraussichtlichen persönlichen Eisprung herauszufinden.

So soll es der Frau ermöglicht werden zu wissen, wann ihre fruchtbaren Tage sind. Falls kein Kinderwunsch vorhanden ist, sollte sie dann auf Geschlechtsverkehr verzichten.

Früher war diese Methode gang und gäbe: Sei es, dass man Kinder wollte, oder dass es eher drum ging, eine Schwangerschaft zu vermeiden. Aber spielt dies überhaupt heute noch eine Rolle?


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