Nürtingen

Nelsons Auge

01.08.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Horatio Nelson, 1. Viscount Nelson, Herzog von Bronte und britischer Admiral, trug maßgeblich dazu bei, Napoleons Truppen auf See zu schlagen Die Schlacht von Trafalgar am 21. Oktober 1805 war ein Wendepunkt im Kampf gegen den französischen Kaiser und seine Schiffe – durch den Sieg über die französisch-spanische Flotte sicherte Nelson den Briten eine über hundert Jahre andauernde Vorherrschaft auf See. Napoleons weitere Geschichte ist bekannt: Er musste die Invasion der Britischen Inseln abblasen und lief mit seinem erfolglosen Russlandfeldzug in seinen eigenen Untergang.

Wär Napoleon doch nur nach Korsika zurückgegangen und hätte dort seinen Ruhestand genossen, solange Frankreich sein Pomp und Gloria feierte. Aber so ist es mit Möchtegern-Imperatoren. Sie können eben nie genug bekommen.

Ähnlich ging es auch Nelson: Der Mann muss ein maritimes Arbeitstier gewesen sein – trotz chronischer Seekrankheit schlug er kaum ein Angebot, für König und Vaterland in die Schlacht zu ziehen aus. Er zahlte über die Jahre einen hohen Preis dafür: Ausgerechnet vor Napoleons Heimatinsel Korsika holte er sich seine erste schwere Verwundung: Im Juli 1794 griff Nelson mit seiner Besatzung und Kanonen der „Agamemnon“ an Land in den Angriff auf Calvi ein. Dabei trafen Splitter sein rechtes Auge – es erblindete.


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