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Nürtingen

„Navi“gare

29.05.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(heb) Autofahren ohne „Navi“? Kann man noch mehr von gestern sein? Kaum – also tun wir einfach mal so, als seien wir von heute. Aber vorher noch eine kleine, aber wahre Geschichte zum Thema „Navi“: Also, ein Bekannter, so um die 50 und als Wissenschaftler in einer mittleren Universitätsstadt Deutschlands tätig, hatte sich so ein Ding funkelnagelneu ins Auto montieren lassen und nahm fortan keinen Stadtplan mehr mit, wenn er innerorts ein unbekanntes Ziel anfahren musste. Das klappte auch ganz vorzüglich und so verließ sich der gute Mann frohen Mutes auf seine Hightech-Neuerwerbung, als er eines schönen Tages aufbrechen musste, um im Auftrag seines Arbeitgebers einen Fachkongress im deutschsprachigen Ausland zu besuchen.

Der Zielort hatte einen Allerweltsnamen, nennen wir ihn hier Altstadt, der Wagen war vollgetankt und das Hotelzimmer bereits vorbestellt. Unser Mann gab seinem Navigationsgerät den Ortsnamen in Auftrag, bejahte wie gewohnt einfach alle Rückfragen, legte den Gurt an und fuhr los. Froh, endlich eine Arbeit weniger am Hals zu haben, nämlich das mühselige Suchen nach dem rechten Weg mit Hilfe einer Landkarte, widmete der Kongress-Besucher in spe seine ganze Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr und – wenn es die Umstände gestatteten – der Schönheit der vorbeifliegenden Landschaft Süddeutschlands.


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