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Naturnahe Gärten können Balsam für die Seele sein

25.05.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Umwelttipp: Umeltexpertin Regina Lüdert rät dazu, im Hausgarten der Natur einfach auch mal ihren Lauf zu lassen

Ruhe vom Alltag, ein lauschiges Plätzchen, ein buntes Blumenmeer, eine lebendige Tierwelt – danach sehnen sich heute viele Menschen und glauben, das sei nur andernorts oder im Urlaub zu finden. Doch so kann ein naturnaher Garten zu Hause auch aussehen und ist ganz einfach, ohne große Aktion, sondern Schritt für Schritt, herzustellen, sagt Umwelexpertin Regina Lüdert.

Zum Start kann man einfach auf einem freien Beet bunte Wildblumen säen, zum Beispiel Kornblume, Klatschmohn, Ringelblume, Wilde Malve und Feldrittersporn. Das sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch Pollen- und Nektarquelle für Wildbienen und andere Insekten.

Heimische und standortgerechte Bäume, Sträucher und Stauden pflanzen, wenn ältere Anpflanzungen ersetzt werden, ist ein weiterer Schritt, um der Tierwelt Nahrung und Unterschlupf zu bieten. Als Bäume kann man Wildbirne, Hainbuche, Holzapfel, Mehlbeere und Salweide verwenden, um eine Auswahl zu nennen. Apfel-, Kirsch- und Walnussbäumen gefällt es gut in unserer Gegend. Als Sträucher empfehlen sich Hasel, Liguster, Pfaffenhütchen und Schwarzer Holunder beispielhaft. Ein Sommerflieder lockt jede Menge Schmetterlinge an. Mit Stauden erleichtert man sich das Gärtnerleben, denn sie sind mehrjährig.


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